FDP Niedersachsen
Bundes FDP
FDP im Bundestag
 
 
 
Aktuelles



Obst und Gemüse – Liberale bei ELO

Langförden/17.08.2011
Welcher Bürger in der Region weiß schon genau, dass die ELO-Erzeugergemeinschaft der größte Erdbeeranbauer in Deutschland ist. Die Erzeugergemeinschaft von 50 Genossenschaftsmitgliedern bauen auf 950 Hektar Erdbeeren und auf 2500 Hektar Gemüse und Salat an. Diese Frischware wird nach speziellen Vorgaben der Händler bereits auf dem Acker geputzt und konfektioniert und so vom Landwirt zum ELO-Logistikstandort in Langförden angeliefert. Kaum eine namhafte Supermarktkette, die nicht durch die ELO-Erzeugergemeinschaft beliefert wird.
Die Nachfrage der Liberalen, ob die Weiterentwicklung der Erneuerbaren Energien zu möglichen Engpässen bei der Flächenverfügbarkeit führen könnte, wurde vom Geschäftsführer Christoph Hövelkamp verneint. Zurzeit sind die nötigen Flächen ausreichend vorhanden und auch die höheren Pachtpreise im Gemüseanbau durchaus noch tragbar, dann muss man sich schon eher um die steigenden Logistigkosten Gedanken machen.
Hövelkamp erläuterte den Liberalen in den Kühlhallen vor Ort den hochtechnisierten, logistischen Ablauf des Obst- und Gemüsevertriebs von den Feldern in den Handel. „Alles just in Time“ ist das Credo des Unternehmens, bei dem es auf präzise Einhaltung zeitlicher Abläufe ankommt, um beispielsweise einen erntefrischen Salat unversehrt nach Italien zu transportieren. 50% der Produktion werden im europäischen Ausland vertrieben. Dabei erfuhren die Liberalen unter anderem auch, dass die Produktion nach GlobalGAP-Richtlinien erfolgt und ein sorgfältiges Qualitätsmanagement-System (QS, IFS, HACCP) durchläuft. Darüber hinaus erfolgen regelmäßige, unabhängige Überprüfungen durch die Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Darin waren sich die Liberalen und der Geschäftsführer Hövelkamp einig, dass es immer wieder wichtig ist, das Vertrauen der Verbraucher immer wieder zu gewinnen.
Bezirksvorsitzende Angelika Brunkhorst, MdB machte deutlich, dass es Ihr wichtig ist, entsprechende praktische Einblicke in die Strukturen von Unternehmen zu generieren, damit die Politik dann wirklich passgenaue Rahmenbedingungen schaffen kann.
Hövelkamp verwies eindringlich darauf, dass die arbeitsintensiven Erntephasen nur mit Hilfe saisonaler, osteuropäischer Arbeitskräfte zu bewältigen sind. Der Anbau von Obst und Gemüse ist ein sensibles Fachgebiet. Die erforderliche Erfahrung und die logistischen Kapazitäten gehören zu den Kernkompetenzen dieses Unternehmens. So schaut man optimistisch in die Zukunft.



62. Bundesparteitag in Rostock

Rostock/13.05.2011
Die Bundesparteitagsdelegierten aus dem Oldenburger Land (v.l.n.r. Lübbo Meppen, Hayo Siekmann, Bezirksvorsitzende Angelika Brunhorst MdB, Bundesvorsitzender und Bundesminister Philipp Röser, Peter Friedhoff, Generalsekretärin der FDP Niedersachsen Dr. Christiane Ratjen-Damerau MdB, Carsten Helms, Tanju Satiloglu, Karsten Boll, Fraktionsvorsitzender der FDP im Niedersächsischen Landtag Christian Dürr MdL) zusammen mit dem neuen Bundesvorsitzenden Philipp Rösler.



Außerordentlicher Bezirksparteitag in Oldenburg

Oldenburg/10.12.2010/ FDP Bezirksverband bremst Biogas aus

Bei einem kurzfristig anberaumten Sonderparteitag hat sich der FDP-Bezirksverband Oldenburg mehrheitlich dafür ausgesprochen, die Vergütungen für Biogasanlagen zu beschneiden. Biogas wird von den Liberalen nicht generell verdammt, aber es hat sich gezeigt, dass es Überspitzungen gibt, erklärte die Bezirksvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Angelika Brunkhorst.

Eckpunkte der Forderungen sind für die Bezirks-FDP das Durchforsten der Boni, die Biogasanlagenbetreiber bisher einkalkulieren können, die Beibehaltung der 500-Kilowatt-Grenze für privilegierte Anlagen im Außenbereich und strengere Regelungen für den Boden- und Grundwasserschutz. Darüber hinaus soll verstärkt kontrolliert werden, ob die eingespeiste Energiemenge zur angegebenen Anlagengröße passt. Bei einem Eigentümerwechsel privilegierter Anlagen soll nachgewiesen werden, dass auch der neue Hauptanteilseigner Landwirt ist.

Landwirte, die nicht auf Biogas setzen, sind in der Existenz bedroht, sagt Angelika Brunkhorst unter Hinweis auf die steigenden Pachtpreise für Ackerland. Für sie steht auch in Frage, ob angesichts immer längerer Anlieferungswege für das „Futter“ der Biogasanlagen die Behauptung stimmt, dass die Anlagen in der Kohlendioxid-Bilanz neutral sind.


Oberschule attraktiv ausstatten

Der Bezirksparteitag sprach sich auch dafür aus, die Einführung der neuen Oberschule voranzutreiben. Allerdings solle hier der gymnasiale Zweig eher die Ausnahme bleiben. Es gelte, ein differenziertes und qualitativ hochwertiges Angebot an den Gymnasien im ländlichen Raum sicherzustellen.

Beschlüsse:
Biogas
Oberschule



FDP-Bezirksverband tagt in Oldenburg

UN-Behindertenkonvention im zentralen Interesse –Umsetzungsmodelle vor Ort in Augenschein genommen.

Oldenburg/23.09.2010/ Die EU sieht im Rahmen der UN-Behindertenkonvention vor, Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf an Regelschulen zu unterrichten und fordert ihre Mitgliedstaaten auf, langfristig behinderte und nicht behinderte Schüler gemeinsam zu unterrichten.

Bei der Ausbildung von Kindern mit Handicap müsse aus Sicht der Liberalen der Grundsatz „So viel Normalität wie möglich – so viel Besonderheit wie nötig“ unbedingt Geltung haben.

Mit der Förderschule ist inzwischen eine große Qualität an Teilhabe und Unterstützung erreicht. Inklusion muss regional passgenau beide Modelle zulassen. Es gibt bereits Modellschulen, wobei Grundschule und Förderschule eng verzahnt zum Wohle der Kinder zusammenarbeiten.

Zum praktischen Einstieg in die komplexe Thematik besuchten die Mitglieder des FDP-Bezirksvorstandes die Grundschule Dietrichsfeld in Oldenburg, die mit der Förderschule an der Kleiststraße durch eine Integrations- und Kooperationsklasse vorbildlich zusammenarbeitet. Vorgestellt wurde die Schule durch den Schulleiter Herrn Fischer und seiner Stellvertreterin Frau Lange, die die Integrationsklasse leitet, sowie der beiden Lehrerinnen Frau Folkerts und Frau Kaiser, die gemeinsam die Kooperationsklassen betreuen. Die Besonderheit in Dietrichsfeld besteht in der Umsetzung zweier Varianten sonderpädagogischer Beschulung. Der Kontakt zwischen den Kindern beider Schulformen ist sehr gut, sowohl Lernbereitschaft als auch Toleranz und Verständnis füreinander entwickeln sich gut. Beide Lehrkräfte halten diese Form für sehr praxistauglich.

Bezirksvorsitzende Angelika Brunkhorst, MdB teilte die Einschätzung, dass mit den Kooperationsklassen die pädagogischen Stärken der Förderschule und der Anspruch auf Inklusion bestens umgesetzt werden kann. Der beschrittene Weg müsse fortgesetzt und dieses in Niedersachsen wenig verbreitete Modell viel häufiger Anwendung finden.

Die Lehrerinnen halten dabei für Grundschullehrer unbedingt mehr sonderpädagogische Weiterbildungsangebote für notwendig. Die Liberalen werden die Hinweise zur Verbesserungen in ihre Debatte aufnehmen und versuchen, die praktische Umsetzung voranzutreiben.

Später referierte Frau Prof. Dr. Andrea Erdélyi von der Universität Oldenburg über die neue inhaltliche Ausrichtung des Studienganges Sonderpädagogik. Sie forderte vor allem Beratungsangebote für Schulen.

Auf dem Foto:

Erste Reihe v.l.n.r.: Frau Folkerts, Frau Dr. Ratjen-Damerau, Frau Lange, Frau Brunkhorst,
Zweite Reihe v.l.n.r.: Frau Prof. Dr. Erdélyi, Herr Otto, Frau Kaiser, Herr Fischer
Dritte Reihe v.l.n.r.: Frau Heissenberg, Herr Helms, Herr Heins, Herr Höfelmann



FDP- Bezirksverband Oldenburg tagt in Hooksiel

Tourismus im Focus

Hooksiel/25.08.2010/ Liberale Konzepte zur Entwicklung des Tourismus in bevorzugten niedersächsischen Destinationen standen am vergangenen Mittwoch für die Mitglieder des FDP-Bezirksvorstands Oldenburg auf der Tagesordnung.

Zunächst gingen die Liberalen das Thema von der praktischen Seite an und besichtigten in Hooksiel die Wasserskilift-Anlage der Familie Vogt. Hier erfuhren sie, dass aufgrund unzureichender Pachtverträge die Planungssicherheit des Betriebes nicht gewährleistet ist, wodurch eine Weiterentwicklung und Optimierung der Anlage erschwert wird. Die Liberalen wollen sich dieser Thematik annehmen.

In einem anschließenden Vortrag von Ute Draschba von der Wangerland Tourismus GmbH wurde vor allem das Thema der Tourismusförderung beleuchtet. Von den 10.000 Einwohner der Gemeinde sind 4.000 Personen in der Tourismusbranche tätig. 38,4 % des Einkommens wird hier erwirtschaftet. Die Gemeinde weist rund 12.000 Gästebetten auf, welche bisher 2.000.000 Übernachtungsgäste beherbergten. Die Förderung der Gemeinde wurde im laufenden Haushalt auf 300.000 Euro gekürzt.

Während der Bezirksvorstandssitzung diskutierten die Teilnehmer noch über das so genannte „Hesse-Gutachten“ (Zusammenlegen von Landkreisen) wo sich alle im Kern einig waren: Eine Zwangszusammenlegung bringt dem Steuerbürger nichts und wird es mit der FDP des Oldenburger Landes so auch nicht geben. „Es ist absolut nicht hinzunehmen, dass Landkreise durch Zwangszusammenlegungen ihre regionale Identität verlieren“, betont darüber hinaus die Bezirksvorsitzende Angelika Brunkhorst, MdB.

Position BV Oldenburg Tourismus




zurück
Mitglied werden
Postfach 1828
26008 Oldenburg
Fon (0441) 939252372
Fax (0441) 939252379
froehlich@fdp-oldenburg.de
Copyright © 2009. All rights reserved. Impressum